Wortbrüche der Politiker zur Impfpflicht und unser verlorenes Vertrauen in die Politik
Die Rolle der Wissenschaft, der Zahlen und der Maßnahmen Bund und Länder verschärfen fortwährend ihre Corona-Maßnahmen. Am 10.12.2021 hat der Bundestag eine Impfpflicht im Gesundheitswesen beschlossen. Eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland wird längst diskutiert, ihre Einführung gilt als sicher. Rheinland-Pfalz hat am 3. April 2022 die mittlerweile 33. Corona-Bekämpfungsverordnung erlassen. Forciert werden abermals die Anordnungen, die sich bisher als ineffizient und nutzlos erwiesen haben.
Gebrochene Versprechen und Täuschungen der Politiker
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) versicherten vor der Bundestagswahl mehrmals, dass es keine Impfpflicht geben wird. Mittlerweile setzen sie sich vehement dafür ein. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich im Laufe der Corona- Krise häufig gänzlich widersprochen. Und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder verbreitete das umstrittene Narrativ von der „Pandemie der Ungeimpften“.
Dazu ist wichtig zu wissen, daß man in Deutschland erst vierzehn Tage nach der zweiten Impfung als geimpft gilt. Aber gerade in dieser Zeit treten die meisten Impfschäden oder Todesfälle auf, also offiziell bei „Ungeimpften“. Zudem werden Personen mit unbekanntem Impfstatus zu den Ungeimpften gezählt. Die so generierten Zahlen weisen hinsichtlich der Inzidenz zwischen Ungeimpften und Geimpften ein Verhältnis von 15 zu 1 auf. Die bereinigten Zahlen ergeben jedoch ein Verhältnis von 1,5 zu 1. Das bedeutet: Die Zahlen differieren um den Faktor 10.
Offenbar will man die Bevölkerung glauben machen, daß die Ungeimpften entscheidende Pandemietreiber sind und die hauptsächliche Schuld am Fortbestehen der Pandemie haben. Ungeimpfte Bürgerinnen und Bürger, also Menschen, die ihr Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit wahrnehmen und sich keine Corona-Impfung verabreichen ließen, sollen auch für die angebliche berlastung der Intensivstationen in den Klinken durch Corona- Patienten verantwortlich sein. Dies halten wir für abwegig.
Rückblickend hat sich gezeigt, daß die Corona-Maßnahmen inmitten einer steil abfallenden Kurve des Infektionsgeschehens ergriffen wurden. Dennoch wird so getan, als hätten diese Maßnahmen das Abfallen der Kurve bewirkt.
Unser Kreisverband sagt Nein zur derzeitigen Corona-Politik
Wir lehnen die Corona-Maßnahmen und die evidenzbefreiten Verordnungen der Bundesregierung und der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung vollumfänglich ab. Eine Impfpflicht – auch für medizinische Berufe – werten wir als einen Verstoß gegen das Grundgesetz und den Nürnberger Kodex. Niemand darf gezwungen oder genötigt werden, an diesem hochriskanten globalen Menschenexperiment teilzunehmen.
Die Rolle der Wissenschaft in der Pandemie
Mit Sorge betrachten wir den geschlossenen Debattenraum in der Wissenschaft und besonders in der Medizin. Wir haben den Eindruck, daß es dort immer weniger um evidenzbasierte Studien, seriöse Forschung sowie Ethik und Moral geht, sondern um die „richtige“ Gesinnung und die Bereitschaft, sich im Sinne des Auftraggebers zu verhalten und die gewünschten Ergebnisse zu liefern.
Booster-Impfungen und Herdenimmunität
Während man bis vor wenigen Wochen beteuert hat, daß die sogenannte Corona-Grundimmunisierung einen Schutz gegen COVID-19 bietet, heißt es jetzt, daß dadurch lediglich schwere Verläufe verhindert werden.
Außerdem soll dieser Schutz nicht länger als circa sechs Monate anhalten, so daß regelmäßige „Auffrischungsimpfungen“ oder „Booster-Impfungen“ notwendig sind.
Ob sich Booster-Impfungen als Game Changer erweisen, ist allerdings ungewiß, zumal die verwendeten Impfstoffe nur eine Notfallzulassung haben und keine Langzeitstudien vorliegen. Trotzdem wird unablässig propagiert, daß Booster-Impfungen der einzige Weg aus der Corona- Krise sind.
Unterdessen hat sich herausgestellt, daß sowohl Geimpfte als auch Nichtgeimpfte Corona-Infektionen gleichermaßen weitergeben können. Das Argument, daß sich mit Corona-Impfungen eine „Herdenimmunität“ gegen COVID-19 erreichen läßt, ist damit obsolet.
Die Delta- und die Omikron-Mutante
Virologen gehen davon aus, daß SARS-CoV-2-Viren sehr stark mutieren. Die in Deutschland kursierende sogenannte Delta-Mutante durch Corona-Impfungen einzudämmen, ist bisher nicht gelungen.
Die Omikron-Mutante hat sich rasant auf der ganzen Welt ausgebreitet. Daß es bei zweimal Geimpften durch Booster-Impfungen zu einem Schutz vor Omikron kommt, ist zweifelhaft. Belastbare und herstellerunabhängige Studien dazu existieren jedenfalls nicht.
Wegen der bloßen Möglichkeit einer Gesundheitsgefährdung durch Omikron die Bevölkerung in Panik zu versetzen und darüber hinaus die bislang erfolglosen Corona-Maßnahmen „vorbeugend“ zu verschärfen, finden wir kontraproduktiv und unverantwortlich.
Die Nebenwirkungen von Corona-Impfstoffen
Etwa 98 Prozent der schwer an COVID-19 Erkrankten weisen mindestens eine gravierende Vor- oder Begleiterkrankung auf. Ihr Durchschnittsalter liegt bei über 80 Jahren. Gesunde Menschen unter 65 Jahren ohne entsprechende Risikofaktoren sind so gut wie nie von COVID-19 betroffen. Bei diesen Personen überwiegen daher die Risiken durch die Impfung einen eventuellen Nutzen bei Weite.
Vor den potentiell tödlichen Folgen von Corona-Impfungen wird eindringlich gewarnt gewarnt. Die pauschale Deklarierung von Corona-Impfstoffen als „sicher“ durch Ärztekammern, Politik und Medien ist nach unserer Auffassung eine grobe Irreführung.
s. Impfflyer „Recht auf körperliche Unversehrtheit“.
Die Forderungen von Medizinern und Wissenschaftlern
• Keine direkte oder indirekte Impfpflicht.
• Keine Diskriminierung, Ungleichbehandlung oder Sanktionierung von Ungeimpften
• Keine Lockdowns, Schulschließungen oder Misshandlungen von Schülerinnen und Schülern durch Maskenpflicht
• Keine Einschränkungen von Grund- und Menschenrechten
• Ein gezielter, freiwilliger Schutz von Personen mit einem erhöhten Risiko eines schweren Verlaufs der COVID-19-Erkrankung
• Eine freie Impfentscheidung nach individueller ärztlicher Aufklärung über die Risiken und Nebenwirkungen der Impfung
Die Ziele der basisdemokratischen Partei
Unsere Ziele fußen auf vier Säulen: Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz. Auch in Zukunft werden wir Basisdemokraten für die Freiheit eintreten, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen. Wir werden nicht nachlassen, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger über die unwahren Behauptungen der Regierung, der Mainstreammedien und einer korrupten Wissenschaft zu informieren. Es geht um unsere Freiheit, um unsere Würde und nicht zuletzt um unsere Gesundheit und die unserer Kinder.
KV Rhein-Hunsrück (u. a. unter Verwendung eines Textes von dieBasis-KV München, Team Presse), bearb. 19.04.2022